Wenn die Umwelt die Ursache von Erkrankungen ist

Die Belastung durch Umweltgifte steigt in der heutigen Industriegesellschaft immer mehr an und vielem kann der Mensch nicht aus dem Weg gehen.

Das hat zur Folge, dass die Anpassungsfähigkeit des menschlichen Organismus immer öfter an seine Grenzen stößt, was vermehrt völlig neue Zivilisationskrankheiten wie die Multiple-Chemikalien-Sensibilität (MCS), das Chronische-Erschöpfungs-Syndrom (CFS), Hyperaktivität und Elektrosensibilität auftreten lässt.

Die Belastung mit Hefepilzen oder eine Fehlbesiedlung mit Bakterien in den Verdauungsorganen sind dabei oft Ursache ernsthafter Erkrankungen.

Allergien nehmen massiv zu und führen zu diffusen Problemen im gesamten Organismus. Viel zu oft werden Patienten mit Umweltkrankheiten als Hypochonder oder psychisch krank abgestempelt und von Grund auf falsch behandelt. In den vergangenen Jahren ist deshalb eine neue medizinische Disziplin entstanden – die Umweltmedizin.

Umweltmedizinische Analysen

Ob Umwelteinflüsse wirklich schuld an einer Erkrankung sind, bedarf einer genauen umweltmedizinischen Analyse. Ständiger Flugzeuglärm, Klebstoffe in Möbeln, Schimmelpilze im Schlafzimmer: das alles kann negativen Einfluss auf den Organismus haben. Gezielte medizinische Untersuchungen vom Patientengespräch bis zur Schadstoffmessung geben Aufschluss darüber, ob körperliche Beeinträchtigungen wirklich auf diese Einflüsse zurückzuführen sind.

Umwelteinflüsse, die zu Krankheitssymptomen führen können

Ernährung:

  • Genussgifte
  • Fast Food
  • Vitalstoffarme Nahrung
  • E- und andere Zusatzstoffe

Medikamente:

  • Antibiotika, Kortison
  • Hormone

Wohnung:

  • Baumaterialien
  • Schimmelpilze

Haushalt:

  • Putz- und Hygienemittel

Umweltbelastungen:

  • Wasser, Luft, Boden etc.

Elektrosmog:

  • Geobiologische Belastung

Inhalantien:

  • Pollen
  • Sporen
  • Viren und Bakterien

Kosmetik, Körperpflege:

  • Haarfärbemittel, Cremes etc.

Psychosozialer Stress: 

  • Seelische Belastung in der Familie, im Beruf und im Umfeld